Hier finden Sie aktuelle Informationen zur Corona-Pandemie und den Maßnahmen der Math.-Nat. Fakultät

Vorgehen bei Vorliegen eines Infektionsfalls

  1. Sofern ein Infektionsfall - ob bei Beschäftigten oder Studierenden - bekannt wird, ist sofort der Dekan (dekan@mnf.uni-kiel.de) und das Corona-Koordinationsteam (corona@uni-kiel.de) zu informieren.
  2. Im Einzelfall ist dann zu entscheiden, ob ggf. eine Lehrveranstaltung zunächst ausgesetzt wird oder Mitarbeitende kurzfristig nach Hause geschickt werden, bis Rückmeldungen des Gesundheitsamts erfolgen - oder auch ausbleiben.

Wintersemester 2020/21

Stand: 20.11.2020, 08:00 Uhr - Änderung bei Bibliotheken

Bitte beachten Sie die Corona-Satzung und die Handreichung für Lehrende im WS 2020/2021.

Es sollen jetzt mit Augenmaß präventive Maßnahmen ergriffen werden, um weitreichende Einschränkungen des Betriebs, wie wir sie im Frühjahr 2020 erlebt haben, zu verhindern. Ziel ist, einem weiteren Ansteigen der Infektionen entgegenzuwirken und dabei die Einschränkungen vor allem für den Forschungsbetrieb möglichst gering zu halten.

Für die Lehre wird zunächst am vereinbarten Konzept für das Wintersemester festgehalten. Lehrveranstaltungen dürfen nur in Präsenz durchgeführt werden, wenn es keine sinnvolle Alternative gibt, wie z.B. bei praktischen Übungen o. ä.). Ausnahmen sind nur für Studierende im ersten Semester zulässig.

Homeoffice soll wieder verstärkt genutzt werden, um die Zahl der gleichzeitig vor Ort Anwesenden und damit die Kontakte zu reduzieren. Die konkrete Handhabung obliegt den jeweiligen Einrichtungen/Bereichen/Instituten.

Neue Coronaverordnung vom 01.11.2020

Seit dem 1.11.2020 ist die neue Corona-Verordnung des Landes in Kraft. Demnach gilt:

  1. Der Lehrbetrieb an Hochschulen findet, soweit nicht diese Verordnung Ausnahmen zulässt, in digitaler Form statt.
  2. Prüfungen sind in Präsenz zulässig. Ein Mindestabstand von 1,5 Metern ist einzuhalten.
  3. Praktische Lehrveranstaltungen und Lehrveranstaltungen für Studierende im ersten Fachsemester sind in Präsenz zulässig. Es ist ein Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen einzuhalten und eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.

Alle weiteren Regelungen entnehmen Sie bitt der Verordnung oder Coronaseite der CAU.

Allgemeine Hinweise

  1. Die Student*innen sind über die unter (2) genannten Webseiten zu informieren, welche Online- und Präsenzveranstaltungen vorgesehen sind. Sollten alle Angaben im Univis aufgeführt sein, so reicht ein entsprechender Hinweis auf der Webseite aus.
  2. Die entsprechenden Webseiten für die Sektionen sind:
  3. In Sektionen mit einer Mischung aus Präsenzübungen mit digitalen Vorlesungen muss die Studierbarkeit gesichert werden. Digitale Vorlesungen sollen als Aufzeichnung zur Verfügung gestellt werden, weil es den Student*innen nicht möglich ist, bei einer Abfolge von Online- und Präsenzveranstaltungen zwischen Universität und Wohnort zu pendeln. Alternativ können in Fächern, die nicht in Zweifach-Studiengänge eingebunden sind, Online- und Präsenz-Veranstaltungen so gestaffelt werden, dass es keine zeitlichen Probleme gibt.
  4. Risikopersonen, ausländische Studierende und andere Personen, die Corona-bedingt nicht an Präsenzveranstaltungen teilnehmen können, sind Nachteilsausgleiche oder alternative Angebote in angemessener Weise zu schaffen. Zuständig sind die Prüfungsausschüsse.
  5. Für Präsenzveranstaltungen sind die Hygiene- und Abstandsregeln einzuhalten. Dies erfordert z. B. die Reduktion der Zahl der Personen in den Räumen und damit eine Reduktion der Zahl der Kurse oder ein größeres Angebot an Parallelveranstaltungen mit einer reduzierten Anzahl von Teilnehmer*innen. Auch Mischformen von Präsenz- und Videoformate sind möglich.

Kohorten

  1. Für die Bildung , ist es wichtig, dass nach einem einheitlichen Konzept dokumentiert wird und nachvollzogen werden kann, welche Studierende einer Kohorte angehören. Zudem muss bspw. sichergestellt werden, dass Studierende nicht zeitgleich mehr als einer Kohorte zugeordnet sind und ggf. erst nach einem vierzehntägigen Abstand eine Kohorte wechseln.

Für die Verwaltung der Kohorten soll daher von allen Einrichtungen die Kohortenverwaltung über OpenOLAT genutzt werden und die Studierenden bitte entsprechend informiert werden. Im Folgenden ist das anzuwendende Verfahren im Überblick dargestellt.

  • Das zuständige Dekanat/die zuständige Einrichtung meldet nach vorangehender Prüfung von Überschneidungen etc. die anzulegenden Kohorten an die zentrale Verwaltung der Kohorten in Form von Listen bzw. Tabellen an die zentrale Mailadresse kohortenverwaltung@rz.uni-kiel.de, sodass ein entsprechender Kurs angelegt werden kann. Bitte benennen Sie die Kohorte eindeutig.
  • Die Studierenden werden durch die Lehrenden über die Zuordnung zu einer Kohorte informiert und dazu aufgefordert sich über OpenOLAT in die entsprechende Kohorte einzuschreiben.
  • Ein Verlassen der Kohorte und ein Wechsel einer Kohorte durch die Studierenden ist nicht mehr möglich.
  • Eine OpenOLAT-Einschreibung ist Voraussetzung für die Teilnahme an einer Kohortenveranstaltung. Die Frist für die OpenOLAT-Einschreibung kann von den Lehrenden festgelegt werden, sollte jedoch möglichst vor dem zweiten Veranstaltungstermin liegen.
  • Haben bereits Kohortenveranstaltungen stattgefunden bzw. begonnen, sollten diese ebenfalls an die o.g. Mailadresse gemeldet, als Kurs angelegt und die Teilnehmenden nacherfasst werden.
  • Vor Einschreibung in eine Kohorte wird den Studierenden eine Übersicht der Verhaltensregeln angezeigt, die bestätigt werden muss (siehe Anhang; das Dokument ist so aufgebaut, dass Sie es auch als Ausdruck mi Unterschrift verwenden können)
  • Als Ansprechpartner für Ihre Anfragen stehen Ihnen die Mitarbeiter*innen vom Helpdesk des Rechenzentrums gern zur Verfügung: kohortenverwaltung@rz.uni-kiel.de

Bachelor und Masterarbeiten

  1. Alle Bachelorarbeiten können auch als rein theoretische Arbeiten durchgeführt werden. Diese Regelung ist für Fächer relevant, bei denen die Bachelorarbeit typischerweise in einem Labor angefertigt wird. 
  2. Alle notwendigen Entscheidungen trifft der/die Vorsitzende*r der Prüfungsausschüsse unter Einbeziehung der Betreuer*in. 

Lehrveranstaltungen und Prüfungen

  1. Präsenzlehrveranstaltungen dürfen durchgeführt werden, nachdem für die jeweilige Lehrveranstaltung ein Hygienekonzept erstellt und an das Dekanat weitergeleitet wurde.
  2. Die Corona-Satzung legt in §3 fest, dass mit schriftlicher Zustimmung des Dekans Präsenzlehrveranstaltungen durch abweichende Lehrveranstaltungsarten ersetzt werden können. Da die dafür notwendigen Entscheidungen am besten in Abstimmung von modulverantwortlicher Person und dem Prüfungsausschuss des Faches getroffen werden, wird folgendes Verfahren für die Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät festgelegt:
    • In Abstimmung von modulverantwortlichen Personen und dem jeweiligen Prüfungsausschuss wird eine Liste der durch abweichende Lehrveranstaltungsarten zu ersetzenden Präsenzlehrveranstaltungen festgelegt.
    • Diese Liste kann auch Präsenzlehrveranstaltungen umfassen, die unter Corona-Bedingungen nicht durchführbar sind (z.B. Berufspraktika) und daher mit prüfungslos bestanden (ohne Note) bewertet werden.
    • Die Liste wird dem Dekan zur Unterschrift vorgelegt.
    • Mit Unterschrift durch den Dekan ist die Liste rechtsgültig und muss den Studierenden des Faches bekannt gemacht werden.
    • Beschwerden von Student*innen sind zunächst an den zuständigen Prüfungsausschuss zu richten. Bei Ablehnung durch den Prüfungsausschuss können sich die Student*innen an den Studiendekan wenden.
  3. Exkursionen:
    • Exkursionen sind im Rahmen der bestehenden Hygienekonzepte möglich.
    • Planungen für zukünftige Semester sind zurzeit mit großen Unsicherheiten verbunden. Nach Möglichkeit sollte auf großzügige Stornoregelungen geachtet werden. 
  4. Die Prüfungsämter und Studienberatungen sind für den Publikumsverkehr geschlossen. Beratungen finden nur online oder telefonisch statt.
  5. Die in Fachprüfungsordnungen formulierten Voraussetzungen von erfolgreich absolvierten Modulen für nachfolgende Module gelten wieder, soweit die erforderlichen Prüfungen angeboten werden konnten. Die Umsetzung obligt den jeweiligen Prüfungsausschüssen unter Beachtung von §8 der Corona Satzung.

Promotionen

  1. Das Verwaltungs- und Anmeldeverfahren für Dissertationen wurde vollständig auf ein Online-Verfahren umgestellt. Nähere Informationen finden Sie unter https://www.mnf.uni-kiel.de/de/promotion-habilitation/prom.
  2. Die Formulare sollen nur elektronisch ausgefüllt werden. Keinesfalls sollen sie ausgedruckt, von Hand ausgefüllt oder unterschrieben und dann eingescannt werden. Dadurch wird die weitere Bearbeitung im Dekanat behindert.
  3. Während der Disputation sollen nach Möglichkeit nur die Prüfer*innen und der/die Kandidat*in anwesend sein. Die Disputation findet in der Regel weiterhin als Präsenzveranstaltung statt.
  4. In begründeten Ausnahmefällen kann eine Disputation auf Antrag auch als Videokonferenz stattfinden. Dies muss mit dem Dekanat abgestimmt werden.
  5. Die Hochschulöffentlichkeit wird bei Disputationen nur per Videokonferenz hergestellt. Die entsprechenden Regelungen hierfür sind zu beachten.

Bibliotheken

  1. Die Fachbibliotheken der MNF bleiben geöffnet. Art und Umfang der Nutzung regeln die jeweiligen Nutzungsordnungen.
  2. Sofern in Fachbibliotheken studentische Arbeitsplätze bestehen und genutzt werden müssen die Studierenden auch an den Arbeitsplätzen eine MNB tragen, da in der Hochschulencoronaverordnung keine Ausnahmeregelungen von der Maskenpflicht in Bibliotheken getroffen werden.
  3. Für Beschäftigte in den Bibliotheken gilt diese Maskenpflicht nicht, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern sichergestellt ist.

Gremiensitzungen und Berufungsverfahren

  1. Alle Gremiensitzungen, Besprechungen (incl. Arbeitsgruppenbesprechungen) und auch Bewerbungsvorträge dürfen bis auf weiteres nur per Videokonferenz erfolgen.
  2. Wegen der Corona-Pandemie sind besondere Vorsorgemaßnahmen zu treffen. Hygiene- und Abstandsregeln sind zu jeder Zeit einzuhalten. Die Regelungen des Rahmenhygieneplans sind zu beachten.
  3. Die Hochschulöffentlichkeit ist angemessen zu beteiligen. Wegen der begrenzten Raumkapazitäten kann dies zum Beispiel per BigBlueButton erfolgen. Personen, die daran teilnehmen wollen, müssen sich vorher anmelden. Die Organisationsverantwortung liegt bei dem Institut, in dem die jeweilige Professur ausgeschrieben ist.

 Forschung

  1. Die Forschung ist nicht beschränkt, sie unterliegt jedoch ebenfalls den geltenden Abstands- und Hygieneregeln.
  2. Für alle Beschäftigten gilt weiterhin, dass in Abstimmung mit den Vorgesetzten im Homeoffice gearbeitet werden soll, sofern eine Anwesenheit vor Ort nicht für die grundlegende Aufrechterhaltung des Betriebs erforderlich ist.
  3. Beschäftigte, deren Tätigkeit zu Hause nicht ausführbar ist, können unter Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln und der Gefährdungsbeurteilungen Ihre Tätigkeiten in der Universität wieder aufnehmen. Dies gilt nicht für Risikopersonen.
  4. Für alle Einrichtungen müssen Gefährdungsbeurteilungen erstellt und aktuell gehalten werden. Das dafür von der Stabsstelle Sicherheitsingenieur erstellte Formular ist auch weiterhin zu nutzen. https://www.sicherheitsingenieur.uni-kiel.de/de/themen/corona.
  5. Außerdem ist der Rahmenhygieneplan zu beachten: https://www.uni-kiel.de/de/coronavirus/rahmenhygienekonzept#c337057
  6. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind durch die Vorgesetzten entsprechend zu unterweisen. Die Stabsstelle Sicherheitsingenieur stellt entsprechende Hilfestellungen auf ihrer Webseite zur Verfügung und berät Beschäftigte und Vorgesetzte.
  7. Maßgeblich für die jeweils aktuell an der CAU geltenden Präventions- und Schutzmaßnahmen ist die Corona-Webseite. Alle Mitglieder der CAU informieren sich dort regelmäßig über die geltenden Regelungen.

Corona-Webseite und Riskopersonen

  1. Die Corona-Webseite der CAU wird laufend überarbeitet und aktualisiert: www.uni-kiel.de/corona.
  2. Für Angehörige von Risikogruppen gelten besondere Vorgaben. Für die betriebliche Praxis der Würdigung besonderer Risiken bedeutet dieses insbesondere, dass die dort genannten Vorerkrankungen (z.B. Herz-/Kreislauferkrankungen, Diabetes, Immunschwäche), nicht aber z.B. allein das Lebensalter, entscheidungsrelevant sind. Betroffene Beschäftigte zeigen ihre Zugehörigkeit zu einer der in diesen Hinweisen genannten Risikogruppen gegenüber der/dem Vorgesetzten an; die Vorlage eines Attests ist nicht erforderlich. Im Zweifel wenden Sie sich bitte an den Betriebsarzt. https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogruppen.html