Museen

Zur Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät gehören auch drei Museen: der Botanische Garten, das Zoologische Museum und das Geologische und Mineralogische Museum.

Der Botanische Garten, Sektion Biologie, verfügt neben vielfältigen Baumsammlungen aus Asien, Amerika und Europa über verschiedene Biotope und biologische Abteilungen, ein Rosarium, einen Arzneigarten, ein Alpinum mit Hochgebirgspflanzen, südeuropäische Landschaftszonen und zahlreiche Besonderheiten. In sieben großen Schaugewächshäusern sind Pflanzen aus fernen Klimazonen untergebracht, darunter die größte Seerose der Welt. Das Universitätsherbarium enthält circa 100 000 Belege, die aus einem Vierteljahrtausend stammen. Es ist die umfangreichste Pflanzenausstellung Schleswig-Holsteins und enthält weltweit bedeutende Sammlungen von Forschungsreisenden aus aller Welt. Hinzu kommen Spezialsammlungen wie die Apothekerherbarien, karpologische Sammlungen und Holzproben. mehr

Das Zoologische Museum, Sektion Biologie, ist eines der ältesten Naturkundemuseen in Deutschland. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich das Museum zu einem der bedeutendsten zoologischen Forschungsinstitute in Deutschland. Bis heute archiviert das Museum einzigartige Sammlungen von hohem wissenschaftlichen und kulturellem Wert. Sie stellen Archive des Lebens dar und werden über moderne Sammlungsmagazine und Online-Datenbanken weltweit der Wissenschaft zur Verfügung gestellt – ebenso seine historischen Archive und Buchbestände. Die Ausstellungen vermitteln moderne Erkenntnisse aus Meeresforschung, Zoologie und Evolution auf der Basis der historischen Sammlungen. Im Mittelpunkt stehen dabei stets die wertvollen Originalpräparate. mehr

Ob außerirdische Gesteine, die unregelmäßig und nur selten auf die Erde niederfallen und mit dem Sonnensystem vor etwa 4,6 Milliarden Jahren entstanden sind, eine große Platte eines Eisen- Meteoriten von Grönland, der einer der größten auf der Erde ist, oder der 1962 in Kiel gefallene Stein-Meteorit – im Geologischen und Mineralogischen Museum, Sektion Geowissenschaften, werden Fossilien und Gesteine aus der Frühzeit der Erde, aus dem Präkambrium vor über 600 Millionen Jahren bis heute, aus den Weiten des Weltalls bis zum Boden der Meere gesammelt, archiviert und ausgestellt. Als Höhepunkt des Museums gelten die aus dem Jura Süddeutschlands stammenden Fossilien. Besonders hervorzuheben sind auch die Bernsteine. Ihre Entstehung und die verschiedenen Sorten, zum Teil mit Einschlüssen von Insekten, lassen sich im Museum bewundern und mit den zum Verwechseln ähnlichen Gesteinen und Kunstprodukten vergleichen. Eindrucksvoll sind auch die Knochen von Säugetieren aus der Eiszeit. mehr