Gleichstellungsstatistik 2009-2011

Frauenanteil in der CAU und an der MNF

(Stand März 2010 bzw. Studien-/Prüfungsjahr 2009, Quellen: SOS-Prüfungsstatistik SG 113, Präsidium SG 314 c, Hochschulstatistische Grund- und Strukturdaten SG 413, Dekanate der Fakultäten)

  Männer
Frauen
Frauenanteil (%)
Studierende 10.500
12.325
 54
AbsolventInnen
 899 1.378
61
Wiss. Personal (zur Promotion1)
 428 301
41
Promotionen
 251 241
49
Wiss. Personal (Post-Docs2
 140 69
33
Habilitationen
 27 5
16
Juniorprofessuren3 (W 1) 
 20 17
46
Professuren3 (C 3/C 4 und W 2/W 3)
338
 41 11


1 Qualifikationsstelle zur Promotion lt. Vertrag
2 Qualifikationsstelle Post-Doc lt. Vertrag
3 einschl. Institute an der Universität und am Universitätsklinikum S-H, Campus Kiel

Bei den wissenschaftlichen Mitarbeiter/innen konnte die CAU in den letzten Jahren den Frauenanteil signifikant steigern (30% noch in 2002). Beim wissenschaftlichen Personal in unbefristeten Positionen (Dauerstellen ohne Professuren sind Frauen jedoch mit 22% (49 von 222 Beschäftigte) in fast allen Fakultäten deutlich unterrepräsentiert, an dieser Stelle muss die CAU in Zukunft nachhaltige Verbesserungen anstreben. Bei den Stellenkategorien Lehrkräfte für besondere Aufgaben sind Frauen an der CAU mit insgesamt 57% (48 von 84 Beschäftigte auf vor allem befristeten Stellen) hingegen überrepräsentiert. Hier deutet sich eine ungleiche Partizipation von Frauen und Männern in Lehre und Forschung an. Zusammenfassend lassen sich für die gesamte CAU auf Basis des vorliegenden Datenmaterials folgende Stärken und Schwächen nach Gleichstellungsaspekten identifizieren:

Stärken

  • Sehr hoher Frauenanteil bei den Studienabschlüssen
  • Hoher Frauenanteil bei den abgeschlossenen Pomotionen
  • Deutliche Steigerung des Frauenanteils beim wissenschaftlichen Personal
  • Guter Frauenanteil bei den Juniorprofessuren
  • Hoher Frauenanteil in allen drei Exzellenzinitiativen

Schwächen

  • Starker Abfall des Frauenanteils zwischen Promotion und Habilitation
  • Deutliche Unterrepräsentanz von Frauen bei wissenschaftlichen Dauerstellen
  • Niedriger Frauenanteil bei den W2/W3-Professuren


Auf der Ebene der gesamten Universität müssen also v.a. die Frauenanteile bei den Habilitationen und bei den Berufungen auf Lebenszeitprofessuren erhöht werden. Die Frauenanteile an den unterschiedlichen wissenschaftlichen Qualifikationssstufen in der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät ist in der folgenden Abbildung dargestellt.

Frauenanteil an der MNF

 

Quelle: CAU Gleichstellungsbeauftragte