CORONA-PANDEMIE

Hier finden Sie aktuelle Informationen zur Corona-Pandemie und den Maßnahmen der Math.-Nat. Fakultät

Neuregelungen ab dem 25.05.2020

überarbeitet am 26.05.2020 19:00 Uhr (Promotionen)

 

Bachelor und Masterarbeiten

  1. Alle unterbrochenen Bachelor- und Masterarbeiten sollen ab dem 18. Mai fortgesetzt werden. Als großzügiger Nachteilsausgleich für die Corona-Pandemie-Unterbrechung werden die Bearbeitungszeiten um 12 Wochen verlängert wenn die Arbeit ohne Einschränkung weitergeführt werden kann.
    1. Bei Bachelorarbeien ergibt sich so, gerechnet ab dem 18.05., der 10.08.2020 als einheitlicher Abgabetermin.
    2. Bei Masterarbeiten wird der ursprüngliche Abgabetermin um 12 Wochen verlängert.
  2. Sofern für die angefangenen Arbeiten Einrichtungen genutzt werden müssten die zurzeit noch nicht geöffnet (z. B. bestimmte Labore) oder nur eingeschränkt nutzbar sind (z. B. Bibliotheken) kann der Nachteilsausgleich für die Bachelor- oder Masterarbeit auf schriftlichen Antrag (formlos an den Prüfungsausschuss)um maximal 18 Wochen verlängert werden.
  3. Sollten die Bearbeitungszeiten trotzdem nicht ausreichen, können weitere Verlängerungen laut Prüfungsverfahrensordnung §12 (4) gewährt werden, wobei die Verlängerung um maximal das Doppelte der ursprünglichen Bearbeitungszeit möglich ist. 
  4. Alle Student*innen können ohne Angabe von Gründen von der Bearbeitung Ihrer angefangenen Bachelor- und Masterarbeiten zurücktreten und auf Antrag ein neues Thema erhalten.
  5. Alle Bachelorarbeiten können auch als rein theoretische Arbeiten durchgeführt werden. Diese Regelung ist für Fächer relevant, bei denen die Bachelorarbeit typischerweise in einem Labor angefertigt wird. 
  6. Alle notwendigen Entscheidungen trifft der/die Vorsitzende*r der Prüfungsausschüsse unter Einbeziehung der Betreuer*in. 

 

Lehrveranstaltungen und Prüfungen

  1. Präsenzlehrveranstaltungen dürfen durchgeführt werden, nachdem für die jeweilige Lehrveranstaltung ein Hygienekonzept erstellt und an das Dekanat weitergeleitet wurde, und den Student*innen genügend Zeit gegeben wurde nach Kiel zu reisen. Der Rahmenhygieneplan ist zu beachten.
  2. Alle übrigen Lehrveranstaltungen, die bereits online begonnen wurden, müssen auch in diesem Format fortgesetzt werden (Vorgabe der Landesregierung).
  3. Über die neuen Prüfungszeiträume wurde ausführlich per Email informiert:
    1. Erster Prüfungszeitraum Sommersemester 2020: 3.8.-22.8.2020 
    2. Nachholprüfungszeitraum für WS2019/20: 7.9.-26.9.2020
    3. Zweiter Prüfungszeitraum Sommersemester 2020: 5.10.-24.10.2020
  4. Das Corona-Gesetz regelt: „Die Dekanin oder der Dekan legt fest, in welchen Studiengängen oder Modulen im Sommersemester 2020 abgelegte und nicht bestandene Prüfungen als nicht unternommen gelten, weil die Lehr- und Lern- oder die Prüfungsbedingungen durch Einschränkungen des Präsenzbetriebs wesentlich erschwert sind (Freiversuch). Die Dekanin oder der Dekan kann eine Prodekanin oder einen Prodekan oder den Prüfungsausschuss mit der Entscheidung beauftragen.“ Hierzu folgt noch eine Regelung zur Umsetzung in der MNF.
  5. Im Corona-Gesetz ist weiter festgelegt: „Für Studierende, die Kinder unter 14 Jahren pflegen oder betreuen und deren Lern- oder Prüfungssituation wegen der Schließung von Schulen und Kindertageseinrichtungen wesentlich erschwert ist, gilt eine im Sommersemester 2020 abgelegte und nicht bestandene Prüfungen als Freiversuch.“ Diese Regelung ist in der Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät ohne Prüfung der Erschwernis auf alle Studierende mit Kindern unter 14 Jahren anzuwenden.
  6. Alle Student*innen informieren sich bitte weiterhin auf den Webseiten Ihrer Fächer über die stattfindenden Lehrveranstaltungen. Fast alle Vorlesungen werden nun online angeboten. Die Webseiten für die Fächer finden Sie hier:
  7. Exkursionen:
    • Die diesjährige Exkursionswoche vom 02.-05.06.2020 findet nicht statt. 
    • Die Exkursionen können ggf. zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt werden. Der Zeitraum der Exkurisonswoche wird für reguläre Veranstaltungen genutzt.
    • Statt der Exkursionen sind auch Ersatzleistungen denkbar. Hierfür bedarf es aber einer Genehmigung durch das Ministerium, weil unsere Prüfungsordnungen diese Möglichkeit nicht vorsehen. Sobald die Genehmigung vorliegt werden Sie informiert.
    • Das Exkursionsangebot für den Zeitraum ab Juli 2020 soll vorläufig aufrechterhalten werden. Eine Entscheidung über diese Exkursionen wird Ende Mai 2020 getroffen.
    • Sofern die Exkursionen Teil von Modulen sind, die durch Vorlesungen und Seminare unterstützt werden, sollen diese Vorlesungen und Seminare nach Möglichkeit Online angeboten werden, obwohl die Exkursionen vorläufig nicht stattfinden können. Ausnahmen sind möglich, wenn diese Veranstaltungen sich direkt auf Erkenntnisse aus einer Exkursion beziehen.
    • Evtl. Stornozahlungen müssen nicht von den Studierenden getragen werden, sondern können aus den Exkursionszuschüssen bezahlt werden. 
  8. Die Prüfungsämter und Studienberatungen sind zurzeit noch für Publikumsverkehr geschlossen. Beratungen finden nur online oder telefonisch statt.
  9. Es gibt Module, die man laut Fachprüfungsordnung nur unter der Voraussetzung belegen kann, dass ein anderes Modul erfolgreich absolviert wurde. Studierende werden auch dann zu Lehrveranstaltungen/Modulen im kommenden Sommersemester zugelassen, wenn es ihnen aufgrund der aktuellen Situation im 2. Prüfungszeitraum des WS 19/20 nicht möglich war, eine Prüfungsleistung für den Abschluss eines Moduls zu erbringen, dass in der Fachprüfungsordnung als Voraussetzung für die Teilnahme an einem Folgemodul angegeben ist. Ausgenommen von dieser Regelung sind jedoch Module, für die sicherheitsrelevante Kenntnisse gegeben sein müssen, damit ein gefahrloser Laborbetrieb möglich ist.

 

Promotionen

  1. Das Verwaltungs- und Anmeldeverfahren für Dissertationen wurde vollständig auf ein Online-Verfahren umgestellt. Nähere Informationen finden Sie unter https://www.mnf.uni-kiel.de/de/promotion-habilitation/prom.
  2. Die Formulare sollen nur elektronisch ausgefüllt werden. Keinesfalls sollen sie ausgedruckt, von Hand ausgefüllt oder unterschrieben und dann eingescannt werden. Dadurch wird die weitere Bearbeitung im Dekanat behindert.
  3. Bislang konnten alle anstehenden Disputationen unter strenger Beachtung der Hygiene- und Abstandsregeln durchgeführt werden. Während der Disputation dürfen nur die Prüfer*innen und der/die Kandidat*in anwesend sein. Die Disputation findet in der Regel weiterhin als Präsenzveranstaltung statt.
  4. Die Hochschulöffentlichkeit wird bei Disputationen ab dem 1.6.2020 formal wiederhergestellt:
    • Wegen der vorstehenden Hygiene- und Abstandsregeln kann dies nur per Videokonferenz erfolgen.
    • Aufgrund der strengen Datenschutzregeln dürfen Zoom oder Skype nicht verwendet werden. Es kommt nur BigBlueButton oder der DFNconf-Dienst in Frage.
    • Mit der Ankündigung der Auslegefirst einer Dissertation informiert Frau Koberg über den Tag und die Uhrzeit der dazugehörigen Disputation. Personen, die an der Disputation als Zuhörer*innen teilnehmen wollen, haben so die Möglichkeit der Anmeldung.
    • Der/die Doktorand*in übergibt spätestens 48 Stunden vor der Disputation eine Liste der vorgesehenen Zuhörer*innen an den/die Vorsitzende*n der Disputation. Zulässig sind nur Mitglieder und Angehörige der CAU und ggf. des außeruniversitären Forschungsinstituts (GEOMAR, MPI o.ä.), an dem die Dissertation entstanden ist - nicht aber Verwandte und Freunde, die nicht zu diesem Personenkreis gehören. 
    • Für die technische Durchführung ist der/die Doktorand*in selbst verantwortlich.
    • Dieses Verfahren ist verbindlich für alle Disputationen ab dem 1.6.2020. Ein Ausschluss der Hochschulöffentlichkeit ist schriftlich oder per Email beim zuständigen Prodekan (Prof. Dr. H. Kersten) zu beantragen.
    • Vor Beginn der Disputation muss ein Abgleich der Teilnehmer*innen an der Videokonferenz mit der vorangemeldeten Zuhörer*innen-Liste erfolgen.
    • Übertragen werden dürfen nur der Vortrag und die Befragung, nicht aber die Beratung der Kommission. Aufzeichnungen der Disputation sind verboten.
  5. In begründeten Ausnahmefällen kann eine Disputation auf Antrag des/der Vorsitzenden auch als Videokonferenz stattfinden. Dies muss mit Frau Koberg abgestimmt werden.

 

Bibliotheken

  1. Die Bibliotheken und Sammlungen der Fakultät können unter Beachtung des Rahmenhygieneplans der Universität und nach Vorlage eines gesonderten Hygienkonzeptes für die jeweilige Einrichtung wieder für alle Nutzer*innen geöffnet werden.

 

Gremiensitzungen und Berufungsverfahren

  1. Sitzungen der Sektionsausschüsse, des Studienausschusses, des Promotionsausschusses und des Habilitationsausschusses können mit maximal 50 Personen als Präsenzveranstaltung durchgeführt werden. Der Rahmenhygieneplan ist dabei zu beachten. Es wird aber weiterhin dringend empfohlen, Sitzungen als Videokonferenzen durchzuführen.
  2. Sitzungen der Berufungskommissionen finden auf Einladung des Dekans als Videokonferenzen statt. Ab Juni werden wir Vorstellungskolloquien als Präsenzveranstaltungen durchführen. Dafür entwickeln wir zurzeit ein Konzept. 
  3. Vorstellungsvorträge im Rahmen von Berufungen sind ab dem 1.6.2020 wieder möglich.
  4. Nach Möglichkeit sollen diese als Präsenzveranstaltungen in Räumlichkeiten der CAU stattfinden. Reine Videokonferenz-Bewerbungen sind nachvollziehbar zu begründen und bedürfen der Genehmigung des Dekans.
  5. Wegen der Corona-Pandemie sind besondere Vorsorgemaßnahmen zu treffen. Hygiene- und Abstandsregeln sind zu jeder Zeit einzuhalten. Die Regelungen des Rahmenhygieneplans sind zu beachten.
  6. Die Hochschulöffentlichkeit ist angemessen zu beteiligen. Wegen der begrenzten Raumkapazitäten kann dies zum Beispiel per BigBlueButton erfolgen. Personen, die daran teilnehmen wollen, müssen sich vorher anmelden. Die Organisationsverantwortung liegt bei dem Institut, in dem die jeweilige Professur ausgeschrieben ist.
  7. Bewerber*innen aus dem Ausland, die wegen Einreisesperren nicht teilnehmen können und Risikopersonen ist eine Beteiligung per Videokonferenz zu ermöglichen. Die Regelungen des Datenschutzes sind zu beachten.
  8. Für Hörsäle gelten die vom Gebäudemanagement festgelegten Maximalbelegungen (ca. 10% der eigentlichen Raumkapazität).
  9. Die Gespräche zwischen Kandidat*innen und Kommission müssen in hinreichend großen Räumen stattfinden.
  10. Getränke und Nahrungsmittelbuffets sind während dieser Sitzungen ausdrücklich untersagt.

 

Forschung

  1. Die Forschung ist weiterhin grundsätzlich nicht beschränkt, sie unterliegt jedoch ebenfalls den geltenden Abstands- und Hygieneregeln.
  2. Für alle Beschäftigten gilt weiterhin, dass in Abstimmung mit den Vorgesetzten im Homeoffice gearbeitet werden soll, sofern eine Anwesenheit vor Ort nicht für die grundlegende Aufrechterhaltung des Betriebs erforderlich ist.
  3. Beschäftigte, deren Tätigkeit zu Hause nicht ausführbar ist, können unter Beachtung der Abstands- und Hygieneregeln und der Gefährdungsbeurteilungen Ihre Tätigkeiten in der Universität wieder aufnehmen. Dies gilt nicht für Risikopersonen.
  4. Für alle Einrichtungen müssen Gefährdungsbeurteilungen erstellt und aktuell gehalten werden. Das dafür von der Stabsstelle Sicherheitsingenieur erstellte Formular ist auch weiterhin zu nutzen. https://www.sicherheitsingenieur.uni-kiel.de/de/themen/corona

 

Corona-Webseite und Riskopersonen

  1. Die Corona-Webseite der CAU wird laufend überarbeitet und aktualisiert: www.uni-kiel.de/corona.
  2. Für Angehörige von Risikogruppen gelten besondere Vorgaben. Für die betriebliche Praxis der Würdigung besonderer Risiken bedeutet dieses insbesondere, dass die dort genannten Vorerkrankungen (z.B. Herz-/Kreislauferkrankungen, Diabetes, Immunschwäche), nicht aber z.B. allein das Lebensalter, entscheidungsrelevant sind. Betroffene Beschäftigte zeigen ihre Zugehörigkeit zu einer der in diesen Hinweisen genannten Risikogruppen gegenüber der/dem Vorgesetzten an; die Vorlage eines Attests ist nicht erforderlich. Im Zweifel wenden Sie sich bitte an den Betriebsarzt. https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogruppen.html